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am 21. Juni

St. Martin: Straßenverkehr im unteren Saalachtal

Die Grünen St. Martin bei Lofer - Die Zunahme des Straßenverkehrs auf der B311 in den letzten Jahren ist so massiv geworden, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des Tals darunter leiden. Ist es einerseits der Straßenlärm, der sich in unserem engen Tal ungehindert ausbreitet, so sind es andererseits die vielen Abgase und umso mehr die Belastung mit Feinstaub.

Ein großer Teil des Verkehrs kommt durch individuell an- und abreisende Urlaubsgäste, die unser noch schönes Gebirgsland besuchen, zustande. Aber auch TagesbesucherInnen, die Sommer wie Winter unsere schöne Natur genießen wollen, müssen die einzige Straße durch das Tal benützen. Wären da nicht die LKW-Züge, die mautsparend von der Autobahn in Wörgl abfahren und in Bischofshofen
wieder auf die Autobahn auffahren und umgekehrt. Trotz Nachtfahrverbot
wurde eine Vielzahl an ausländischen Fahrzeugen beobachtet, die nicht im Pinzgau geschäftlich ein Ziel
anfahren. Beschwert man sich bei der Behörde darüber, heißt es, es gäbe zu wenig Personal für effiziente Kontrollen.
Aber wir BewohnerInnen des Saalachtales haben ein Recht auf gesunde Lebensbedingungen und wollen nicht krank werden durch den von uns nicht verschuldeten Verkehr. Die Politik als Vertretung des Volkes ist hier gefordert, geeignete Maßnahmen zu schaffen, die eine Verschlechterung der Umweltbedingungen verhindern.

Die Maßnahmen sind einfach und kosten kein Vermögen:
• Gegen Straßenlärm hilft Geschwindigkeitsverringerung.
• Gegen Stickoxidemissionen hilft es - neben einer Geschwindigkeitssenkung - den LKW-Verkehr wirksam auf Ziel- und Quellenverkehr zu beschränken.
• Gegen Feinstaubbelastung hilft Geschwindigkeitsverringerung.

Das Bundesland Tirol geht mit gutem Beispiel voran, die Senkung der Höchstgeschwindigkeiten im Straßenverkehr hat zu maßgeblichen Schadstoff- und Lärmverringerungen geführt.
Also tun wir was für unsere Gesundheit! ​