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am 20. Februar

Bruck: Verkehrslösung Gries

Die Grünen Bruck - Wie sieht die aktuelle Entwicklung aus?

Dieses leidige Thema befasst uns nunmehr schon seit der Kraftwerksplanung, das sind bereits 10 Jahre.
In dieser Zeit haben Bürgermeister Reisinger und sein Nachfolger Herbert Burgschwaiger keine Lösung
zustande gebracht. Zwar hat sich die Gemeindevertretung am 27. Februar 2017 grundsätzlich für die „Brunnauervariante“ entschieden, BGM Herbert Burgschwaiger hat aber die Sache nicht weiter
betrieben und auf das Jahr 2019 vertröstet (Anmerkung: am 10.3.2019 waren Gemeinderatswahlen).

Fix ist auch, dass der Grieser Bahnschranken etwa 2025 für den motorisierten Individualverkehr geschlossen wird. Das liegt nicht an der Gemeinde und auch nicht an den ÖBB. Die Schließung erfolgt von der Eisenbahnbehörde (Wien) auf Grundlage der Eisenbahnkreuzungsverordnung 2012. Das Gebiet Reit/Schaidmoos stünde dann ohne Zufahrt da.

Die neue Bürgermeisterin Barbara Huber hat sich gleich der Sache angenommen und mit dem Land Salzburg und den ÖBB Verhandlungen aufgenommen und es soll nun von den ÖBB eine Detailplanung durchgeführt werden. Die 2017 ermittelten Schätzkosten der Brunnauer-Variante betragen etwa
9,866.000 Euro und die Kosten der Detailplanung werden davon abgeleitet und liegen bei etwa 505.000 Euro. Laut Planungsübereinkommen werden diese folgend aufgeteilt:
ÖBB 45%, Land Salzburg 23% und die Gemeinde Bruck 32% (das sind rund 162.000 Euro).
Das Planungsübereinkommen wurde von der Gemeindevertretung am 10.12.2019 mehrheitlich beschlossen.
Ich habe aus Protest wegen der Untätigkeit der früheren Bürgermeister, die auch die kostengünstige und elegante Katsch-Unterführung vereitelt haben, nicht zugestimmt. Eine zeitgemäße Verkehrslösung liegt mir aber am Herzen und das sind wir den betroffenen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern auch schuldig. Die Sache wird auch von der Bürgermeisterin und vom Bauausschussobmann ernsthaft betrieben und ich hoffe auf ein gutes Ende.​