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am 4. Oktober 2017

Saalfelden: Abgesang für Bsuch

Die Grünen Saalfelden - Für Bsuch-Süd fehlen viele Voraussetzungen, um ein 2,5 ha großes neues Wohngebiet errichten zu können. Die Gemeinde täte gut daran, dieses Projekt fallen zu lassen.

KRAMPFHAFTE TRINKWASSERSUCHE


Die Trinkwassergenossenschaft Bsuch-Breitenbergham hat zwar genügend Wasser, um einzelne Parzellen mit Baulandwidmung zu versorgen, aber nicht für diese Neuwidmung für ca. 50 neue Wohneinheiten. Die Kosten für eine neue Grundwassererschließung oder für eine Trinkwasserleitung aus dem Tiefbrunnen in Harham stehen im falschen Verhältnis zum Nutzen und wären als höchst unwirtschaftlich zu betrachten.

TEURE MÜLLENTSORGUNG


Die Entsorgung der alten Mülldeponie auf den vorgesehenen Bauflächen würde rund eine Million Euro kosten. Per Kaufvertrag wurde die Kostenpflicht dem ursprünglichen Grundeigentümer aufgebürdet. Und der bekam vom Käufer, der nun Bauparzellen gewinnbringend vermarkten will, für die gesamte Fläche nur eine halbe Million……….

NICHT GENUG DASEINSVORSORGE IN BSUCH


Keine Schule, kein Kindergarten, kein Nahversorger, kaum Freizeiteinrichtungen und zu wenig Arbeitsplätze. Diese Einrichtungen wären zwar auch für die bestehende Bevölkerung von Bsuch wünschenswert, sind aber zur Zeit aus Kostengründen unrealistisch.

FÜNF KILOMETER VOM STADTZENTRUM ENTFERNT


Die fehlenden Einrichtungen machen für jeden Einkauf, für jede Fahrt zur Arbeit, zur Schule, in den Kindergarten, zur Freizeitgestaltung, ……..kurz für beinahe alles, was außer Haus getan wird, die Verwendung eines Kraftfahrzeuges notwendig. Radwege und der Öffentliche Personenverkehr sind bisher zu wenig ausgebaut.

31 HA WOHNBAULANDRESERVEN, DAVON 3,5 HA ALLEIN IN BSUCH


Die Gemeinde als Raumordnungsbehörde muss endlich durch Rückwidmungsdruck bestehende Baulandreserven mobilisieren. Und die gibt es rund um das Zentrum und auch in Bsuch schon. Für neues Bauland wie Bsuch Süd ist da allein aus wirtschaftlichen Überlegungen kein Platz mehr.  ​​