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am 25. Februar 2019

Klimaschutz - höchste Zeit. Kein Umfahrungsunsinn

Die Grünen Zell am See - Wie dringend Klimaschutz notwendig ist, um die Auswirkungen der von uns Menschen verursachten Erderwärmung möglichst gering zu halten, wurde uns mit zahlreichen Umweltkatastrophen und der Klimakonferenz in Kattowitz im vergangenen Jahr besonders vor Augen geführt.


Im alpinen Raum wird die Erderwärmung besonders drastische Auswirkungen haben, steigt doch die Schneefallgrenze pro Grad Erderwärmung um etwa 400 Meter. Das wird die Tourismuswirtschaft vor große Herausforderungen stellen. Schneekanonen allein werden da wohl zu wenig sein. 

Jeder von uns, jede Stadt, jedes Land: ALLE tragen letztlich mit ihrem Verhalten zum Klimawandel bei. Jeder kann bzw. muss selbst überlegen, welche Verantwortung er übernehmen will.
Politiker MÜSSEN aber handeln! Sie vertreten die Interessen ALLER STAATSBÜRGER und müssen deren Anliegen auch umsetzen. 

Für Zell am See heißt das:
• Öffentlichen Verkehr fördern und nicht noch mehr Straßen bauen
• Haltestelle Schüttdorf sofort realisieren
• Entlastung auf der B311 und B168 durch Ausbau am Bestand sofort

Für die Lösung am Bestand benötigt man nur wenige m² Fremdgrund, beim Bau der Variante 2a werden mehr als 37.000 m² bisher unbebaute Fläche für immer zubetoniert. Im Vergleich dazu: 37.000 m² entsprechen der Fläche von neun Normfußballplätzen oder würden für den Bau von Wohnraum für mehr als 1000 Menschen ausreichen. ​

S-BAHNHALTESTELLE SCHÜTTDORF

Die errechnete Personenfrequenz an einer S-Bahnhaltestelle in Schüttdorf beträgt ca. 1.100 Personen pro Tag. Leider wird das von der Zeller Politik nach wie vor ignoriert und klammheimlich sabotiert. Darüber hinaus sind viele Falschinformationen im Umlauf. Um es klar zu sagen: Wir fordern eine Haltestelle ohne Parkplätze, aber mit barrierefreiem Zugang für die Fahrgäste.​

Intelligente Laternen

​Andere Städte machen es bereits vor. Sie schaffen smarte Straßen mit einem intelligenten Beleuchtungssystem. Die LED Lampen leuchten nur dann, wenn sich jemand nähert, sei es ein Fußgänger oder PKW. Dadurch können auf längere Sicht bis zu 60 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Natürlich sind zahlreiche Zusatzfunktionen möglich. Etwa eine W-LAN Abdeckung, Notrufsäulen, Ladestationen für E-Bikes usw. Wir wünschen uns eine Teststrecke für Zell am See.​

PHOTOVOLTAIK AUF KONGRESSZENTRUM

Klimaschutz geht uns alle an, daher fordern wir für Zell am See ein sichtbares Handeln. Wir haben als GRÜBL die Installation der PV Bürgerbeteiligungsanlage auf dem Dach der HAK in Schüttdorf erfolgreich initiiert. Nun regen wir an, das Ferry Porsche Congress Center mit einer Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsanlage auszustatten. Wenn wir in erneuerbare Energien investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.​