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am 26. Februar 2019

Werner Hörl - Bürgermeisterkandidat für Zell am See

Die Grünen Zell am See - Warum Werner Hörl als Bürgermeisterkandidat zur Wahl antritt, erklärt er hier:

Liebe Zellerinnen und Zeller,

in der Zeller Stadtgemeinde läuft die Politik unter der ÖVP-Führung leider nicht so, wie sich viele BürgerInnen das vorstellen. Ich möchte das ändern und habe mich deshalb entschlossen für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. 

Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Probleme: Wir haben es mit einer
Rekordverschuldung zu tun, laut aktuellem Budget sind es zwölf Millionen Euro, fast alle Rücklagen mussten aufgelöst werden. 

Zum Thema Apartment- bzw. zur Zweitwohnungsproblematik gibt es im Rathaus bestenfalls Lippenbekenntnisse, die konkrete Politik schaut leider ganz anders aus. Grünland wird nach wie vor in großem Stil umgewidmet, anstelle von Wohnungen schießen Apartmenthotels und Zweitwohnsitze aus dem Boden, ein neues Chaletdorf soll noch auf den Limberggründen entstehen. ÖVP und SPÖ fahren einen Kuschelkurs, Informationen über die wahren Problembereiche wie z.B. Krankenhaus, Sanatorium Ritzen, Radiologiepraxis usw. werden weitgehend unter der Decke gehalten. 

Alle Fraktionen in der Gemeindevertretung wissen ganz genau, dass das eine schlimme Fehlentwicklung
ist, aber sie handeln nicht. Persönliche Interessen diktieren das politische Handeln, daher wird sich mit dem ÖVP–SPÖ Kuschelkurs auch weiterhin nichts ändern. Wer aber eine Änderung will, MUSS die Grüne Bürgerliste wählen, wir versprechen, uns hier einzusetzen und diesen Wahnsinn zu stoppen.
Im Gegensatz zu anderen habe ich im Bereich des Bauens keine persönlichen Interessen und werde nur für Zell am See handeln, und ich werde weitere Bausünden mit aller Kraft verhindern!
Nach wie vor gibt es kein schlüssiges Verkehrs- und Mobilitätskonzept. ​

Lassen Sie mich bitte mein Anliegen auf den Punkt bringen: Wir haben Verantwortung für unsere schöne Natur, in der wir gerne leben, wir haben Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder!
Wir müssen bewahren und nicht zerstören – daher müssen wir Wirtschaft, Verkehr und Tourismus in einen Gleichklang mit der Natur bringen.
Die Zeller Gemeindepolitik müsste sich längst im Klaren sein, dass wir mit dem Apartmenthotel-System „buy to let“ nur wenige fördern, im Wesentlichen sind es ukrainische, holländische, russische und englische Gesellschaften. Das alles wird auf dem Rücken der Einheimischen und der Natur ausgetragen. Ich versichere Ihnen hier nochmals, mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln alles zu tun, um diesen hemmungslosen Ausverkauf zu stoppen.

Ich möchte diese Missstände im Interesse aller MitbürgerInnen beseitigen und bitte Sie daher am 10. März 2019 um Ihre Stimme.

Mit besten Grüßen,
Ihr Werner Hörl
GV der GRÜBL Zell am See​