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am 4. September 2019

Nachtrag zur Gemeindevertretungswahl in St. Martin

Die Grünen St. Martin bei Lofer - Das Ergebnis für das Bündnis aus GRÜNE, WPS, SPÖ und SBG war ernüchternd: Die Wähler*innen haben es nicht gutgeheißen, ein Bündnis zu schmieden, und uns dafür die Rechnung präsentiert.

Die Wähler*innen möchten kein Paket wählen, sondern nur eine Partei ihres Vertrauens. Die Machtverhältnisse in der Gemeinde haben sich umgekehrt, doch sind 39 % der Wählerstimmen immer noch ein klarer Auftrag, mit voller Kraft die Gemeindearbeit fortzusetzen. Die Zusammenarbeit im Bündnis funktioniert sehr gut. Was an unerledigten Aufgaben vom Altbürgermeister übriggeblieben ist, muss jetzt der neue Bürgermeister schultern und bereinigen.

Das Bündnis für St. Martin wird die Gemeindearbeit voll unterstützen, doch werden die einzelnen Parteien, wie schon mehrmals angesprochen, eigenständig bleiben. In den Gemeindeausschüssen ist das Bündnis auch stark vertreten. Besonders freut es mich, dass wir mit Bgm. Michael Lackner einen neuen Gemeindeausschuss für Verkehr und Tourismus eingerichtet haben. Diesen Ausschuss darf ich als Obmann anführen.
Als Mitglied im Bauausschuss wurde mir das Fachgebiet Umweltschutz angeboten, für das ich sehr gerne arbeiten werde.
Sehr positiv hat sich Bürgermeister Lackner bei seiner Eröffnungsrede geäußert. Aufgrund
der neuen Machtverhältnisse möchte er keine Entscheidungen mit acht Stimmen seiner Fraktion, sondern mit dreizehn Stimmen der gesamten Gemeindevertretung erreichen, was ein guter Ausgangspunkt für eine künftige Zusammenarbeit ist.

Heinrich Ruhs​